
Rustikales Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
Rustikales Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
Dieses Roggen-Dinkel-Mischbrot zeigt, dass sich auch im Airfryer ein gutes, alltagstaugliches Brot backen lässt. Grundlage ist derselbe Teig wie bei der Backofen-Variante, die Umsetzung wird jedoch gezielt an die Bedingungen des Airfryers angepasst. Mit etwas weniger Teig in der Form und einer ruhigen Oberfläche entsteht ein Brot, das gleichmäßig durchbäckt und eine stabile Krume entwickelt.
Der Airfryer bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, kleinere Brote ohne langes Vorheizen zu backen. Das Ergebnis ist kompakter als im Backofen, bleibt dabei aber saftig, gut schnittfest und geschmacklich ausgewogen – ideal für den täglichen Bedarf.
Was macht dieses Brot besonders?
Bei dieser Variante steht die Anpassung an die Backmethode im Vordergrund. Statt auf Einschnitte zu setzen, wird der Teig in der Form gebacken und mit Haferflocken bestreut. Das sorgt für eine ruhige Oberfläche und ein stimmiges Erscheinungsbild, da der Airfryer keinen Dampf erzeugt, der Einschnitte aufspringen lässt.
Durch die reduzierte Teigmenge in der Form erhält das Brot mehr Raum zum Aufgehen. Die Hitze zirkuliert gleichmäßig, wodurch eine feinporige, stabile Krume entsteht. Das Brot wird kontrolliert gebacken, ohne starkes Aufreißen oder ungleichmäßige Bräune.
Diese Variante ist bewusst auf den Airfryer abgestimmt – nicht als Ersatz für den Backofen, sondern als eigenständige Lösung mit klaren Stärken.
Für wen ist es geeignet?
Dieses Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer eignet sich besonders für alle, die regelmäßig kleinere Brote backen möchten und eine unkomplizierte Alternative zum klassischen Backofen suchen. Durch die angepasste Teigmenge und die gleichmäßige Hitzeverteilung im Airfryer entsteht ein Brot, das zuverlässig gelingt und gut kontrollierbar ist.
Die Airfryer-Variante ist ideal für Haushalte, in denen der Backofen selten genutzt wird, sowie für Menschen mit wenig Platz oder ohne klassischen Ofen. Auch für den Alltag ist diese Backmethode praktisch: Der Airfryer ist schnell einsatzbereit, benötigt kein langes Vorheizen und lässt sich flexibel einsetzen.
Dank der feinporigen, stabilen Krume eignet sich das Brot hervorragend für herzhafte Beläge, Aufstriche oder als Beilage zu Suppen und Salaten. Es ist gut schnittfest, sättigend und damit ein verlässliches Alltagsbrot für alle, die bewusst backen möchten, ohne viel Aufwand zu betreiben.
Bezug zu gesunden Zutaten
Wie die Backofen-Variante kommt auch dieses Brot mit wenigen, natürlichen Zutaten aus. Roggen sorgt für eine gute Sättigung und eine stabile Krume, während Dinkel dem Brot eine mildere Note und Struktur verleiht. Durch die ruhige Teigführung und die angepasste Backweise entsteht ein gut bekömmliches Mischbrot ohne Zusatzstoffe oder Backhilfen.
Die Haferflocken auf der Oberfläche ergänzen das Brot nicht nur optisch, sondern bringen zusätzlich Ballaststoffe ins Spiel. Insgesamt entsteht ein Brot, das einfach aufgebaut ist und gut in eine bewusste Alltagsküche passt.
👉 Wenn du mehr über das Brotbacken im Airfryer erfahren möchtest – inklusive Backzeiten, Temperaturen, geeigneter Backformen und typischer Fehler – findest du hier eine ausführliche Anleitung: Brot backen im Airfryer.
Zutaten – Rustikales Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
- 225 g Roggenmehl Type 1150
- 150 g Dinkelmehl Type 630
- 75 g Dinkelvollkornmehl
- 320–330 ml lauwarmes Wasser
- 11 g Salz
- 8 g frische Hefe oder 4g Trockenhefe
- 1/2 TL Honig oder Zuckerrübensirup (optional, sehr rustikal)
- Haferflocken für die Oberfläche (optional)
💡Tipp
Für den Airfryer empfiehlt es sich, etwas weniger Teig zu verwenden und auf Einschnitte zu verzichten. Haferflocken sorgen für eine schöne Oberfläche und ein stimmiges Ergebnis.
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🥣 Zubereitung – Rustikales Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
- Teig anrühren: Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Optional kann ein halber Teelöffel Honig oder Zuckerrübensirup zugegeben werden. In einer großen Schüssel Roggenmehl, Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl und Salz mischen. Anschließend das Hefewasser hinzufügen und alles mit einem Löffel oder einer Teigkarte verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Der Teig ist weich, aber formstabil.

- Erste Teigruhe: Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 2,5–3 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. In dieser Zeit entwickelt der Teig Struktur und Aroma.
- Teig formen: Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und unter leichter Spannung zu einem runden Laib formen. Dabei nicht kneten, sondern den Teig nur von außen nach innen falten und sanft straffen.
- Form vorbereiten: Eine runde, airfryer-geeignete Backform (ca. 18 cm Durchmesser) einfetten und leicht bemehlen oder mit Backpapier auslegen. Den geformten Teig hineinlegen. Die Oberfläche bei Bedarf ganz leicht mit Wasser befeuchten und mit Haferflocken bestreuen. Auf Einschnitte wird bewusst verzichtet.

- Kurze Ruhezeit: Den Teig in der Form 10–20 Minuten ruhen lassen. Diese kurze Stückgare dient nicht dem Volumenzuwachs, sondern entspannt den Teig vor dem Backen.
- Backen im Airfryer: Die Form in den Airfryer stellen.
- 180 °C – 25 Minuten
- anschließend 160 °C – weitere 20–25 Minuten
- Falls das Brot sehr hoch ist, kann es nach etwa 40–45 Minuten vorsichtig in der Form gewendet werden. Anschließend weitere 5–10 Minuten bei 160 °C fertig backen.

Gerade bei höheren Broten kann es sinnvoll sein, das Brot zum Ende der Backzeit umzudrehen. Warum Brote im Airfryer innen manchmal noch feucht sind und wie du das vermeidest, erkläre ich dir hier ausführlich.
- Abkühlen lassen: Das Brot aus dem Airfryer nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

👉 Die wichtigsten Airfryer-Temperaturen & Backzeiten findest du in meiner Übersicht: Airfryer Temperaturen & Zeiten.
👉 Das Zubehör, das ich hier verwende, findest du in meiner Übersicht: Airfryer Zubehör für Brot
Rustikales Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
⏱️ Zeit: ca. 15 Minuten Vorbereitung + 2,5–3 Std. Gehzeit + 45–55 Minuten Backzeit
🔥 Backen: Airfryer, 180 °C → 160 °C
🍞 Ergibt: 1 rundes Brot (ca. 18 cm Form)
Zutaten
225 g Roggenmehl Type 1150
150 g Dinkelmehl Type 630
75 g Dinkelvollkornmehl
320–330 ml lauwarmes Wasser
8 g frische Hefe
(oder ca. 3 g Trockenhefe)
11–12 g Salz
optional: ½ TL Honig oder Zuckerrübensirup
optional: Haferflocken für die Oberfläche
Zubereitung
Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehle und Salz in einer Schüssel mischen, Hefewasser zugeben und alles kurz verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
Teig abgedeckt 2,5–3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und unter leichter Spannung rund formen. In eine gefettete und bemehlte 18-cm-Form setzen. Oberfläche leicht befeuchten und optional mit Haferflocken bestreuen.
10–20 Minuten ruhen lassen.
Backen
Im Airfryer 25 Minuten bei 180 °C backen, anschließend auf 160 °C reduzieren und weitere 20–25 Minuten fertig backen.
Falls das Brot sehr hoch ist, kann es nach etwa 40–45 Minuten vorsichtig in der Form gewendet werden. Anschließend weitere 5–10 Minuten bei 160 °C fertig backen.
Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
💡Hinweis:
Für beide Brote wird derselbe Teig verwendet. Die gewählte Backmethode wirkt sich jedoch auf Form, Kruste und Erscheinungsbild aus.

🥖Zwei Brote – ein Rezept: Links das rustikale Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Backofen mit kräftiger Kruste, rechts die kompaktere Airfryer-Variante mit Haferflocken.

🥖Zwei Brote – ein Rezept: Beide Brote zeigen eine feinporige, saftige Krume. Die Backofen-Version wirkt etwas lockerer, die Airfryer-Variante gleichmäßiger und kompakter.
Hinweis: Beide Brote basieren auf demselben Rezept – nur die Backmethode verändert Form, Kruste und Optik.
👉 Du bevorzugst den klassischen Weg? Hier geht’s zum Backofen Rezept
Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, findest du hier alle weiteren Brotrezepte – sortiert nach Backofen und Airfryer:
Fazit: Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
Dieses Roggen-Dinkel-Mischbrot zeigt, dass sich auch im Airfryer ein gut durchgebackenes, alltagstaugliches Brot herstellen lässt. Mit einer angepassten Teigmenge, dem Backen in der Form und einer ruhigen Oberfläche entsteht ein Brot mit gleichmäßiger Krume und stabiler Struktur.
Der Airfryer punktet vor allem durch seine einfache Handhabung und die gute Kontrollierbarkeit. Ohne langes Vorheizen und mit klaren Temperatureinstellungen lässt sich das Brot zuverlässig backen. Durch das optionale Wenden in der Form wird auch die Unterseite gleichmäßig durchgebacken, was besonders bei höheren Broten von Vorteil ist.
Wer regelmäßig kleinere Brote backt oder eine flexible Alternative zum Backofen sucht, findet in dieser Airfryer-Variante eine gut funktionierende Lösung. Das Ergebnis ist kein rustikales Ofenbrot, sondern ein bewusst an die Backmethode angepasstes Mischbrot mit sehr guter Alltagstauglichkeit.
FAQ – Häufige Fragen zum Roggen-Dinkel-Mischbrot aus dem Airfryer
Warum wird für den Airfryer weniger Teig verwendet?
Eine geringere Teigmenge gibt dem Brot im Airfryer mehr Raum zum Aufgehen. Die Hitze kann gleichmäßiger zirkulieren, wodurch das Brot besser durchbäckt und stabiler bleibt.
Warum wird das Brot nicht eingeschnitten?
Im Airfryer entsteht kein Dampf, der Einschnitte aufspringen lässt. Ohne Einschnitte und mit Haferflocken auf der Oberfläche wirkt das Brot ruhiger und gleichmäßiger.
Ist das Wenden des Brotes notwendig?
Nein, es ist optional. Wenn das Brot sehr hoch ist oder die Unterseite noch weich wirkt, kann das Brot in der Form gewendet und einige Minuten weiter gebacken werden. Dadurch wird die Unterseite gleichmäßiger gebräunt.
Kann ich das Brot auch ohne Form backen?
Grundsätzlich ist das möglich, das Ergebnis ist jedoch weniger stabil. Für ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Ergebnis empfiehlt sich das Backen in einer airfryer-geeigneten Form.
Warum ist die Krume im Airfryer kompakter?
Die kompaktere Krume ist typisch für diese Backmethode. Sie ist feinporig, saftig und sehr gut schnittfest – ideal für den Alltag.
Wie bewahre ich das Brot am besten auf?
Nach dem vollständigen Auskühlen eignet sich ein Brotkasten oder ein sauberes Tuch. So bleibt das Brot etwa 2–3 Tage frisch.
