Dinkel-Malzbrot mit Saaten – aromatisch & einfach

Dinkel-Malzbrot aus dem Backofen

Dieses Dinkel-Malzbrot mit Saaten verbindet eine weiche, lockere Krume mit einer schön knusprigen Kruste und jeder Menge aromatischer Sonnenblumenkerne. Das Backmalz bleibt geschmacklich angenehm dezent im Hintergrund und verleiht dem Brot eine feine malzige Note. Leinsamen und Sesam ergänzen die Sonnenblumenkerne und sorgen für zusätzlichen Biss. Ein unkompliziertes, herzhaftes Dinkelbrot, das sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Belägen passt.

Was macht dieses Brot besonders?

Das Besondere an diesem Dinkel-Malzbrot ist die Kombination aus Dinkelmehl, Backmalz und reichlich Saaten. Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam verteilen sich im ganzen Brot und sorgen bei jedem Bissen für etwas Biss. Das enzymaktive Backmalz unterstützt den Teig und trägt zu Aroma und Bräunung bei, ohne dass das fertige Brot stark nach Malz schmeckt. So entsteht ein ausgewogenes Brot mit einer feinen, unaufdringlichen Malznote.

Für wen ist dieses Brot geeignet?

Das Dinkel-Malzbrot eignet sich für alle, die saftige Dinkelbrote mit vielen Saaten mögen und einmal mit Backmalz backen möchten. Auch wenn du Backmalz bisher noch nie verwendet hast, ist das Rezept ein unkomplizierter Einstieg. Da der Teig relativ weich bleibt und direkt in einer Kastenform gebacken wird, muss daraus außerdem kein perfekt geformter Brotlaib entstehen.

Wie schmeckt das Dinkel-Malzbrot?

Das Brot schmeckt mild, aromatisch und nur ganz dezent malzig. Die Sonnenblumenkerne stehen geschmacklich stärker im Vordergrund und geben dem Brot zusammen mit Leinsamen und Sesam einen angenehm kernigen Charakter. Die Krume bleibt schön weich, während die Kruste frisch gebacken knusprig ist. Gerade die vielen Sonnenblumenkerne machen das Brot besonders lecker und sorgen dafür, dass es trotz der milden Grundnote nicht langweilig schmeckt.

Zutaten für das Dinkel-Malzbrot

  • 350 g Dinkelmehl Type 630
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 10 g enzymaktives Backmalz
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 15 g Leinsamen
  • 15 g Sesam
  • 15 g frische Hefe
  • 1 TL Honig
  • 10 g Salz
  • 340 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g Olivenöl
  • optional: zusätzliche Saaten zum Bestreuen

💡Hinweis zum Backmalz:
Für dieses Rezept habe ich enzymaktives Backmalz verwendet. Die Dosierung kann sich je nach Produkt unterscheiden. Orientiere dich deshalb an der Herstellerangabe auf der Verpackung. Bei meinem verwendeten Backmalz werden etwa 2 % der Mehlmenge empfohlen – bei 500 g Mehl sind das 10 g Backmalz.

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🥣 Zubereitung – Dinkel-Malzbrot

  1. Hefe vorbereiten: Die frische Hefe zusammen mit dem Honig in etwas von dem lauwarmen Wasser auflösen und etwa 5–10 Minuten stehen lassen.
  2. Teig zubereiten: Dinkelmehl Type 630, Dinkelvollkornmehl, Backmalz, Salz, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam in einer großen Schüssel vermischen. Das Hefewasser, das restliche Wasser und das Olivenöl dazugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig bleibt relativ weich und lässt sich nicht wie ein fester Brotteig zu einem Laib formen. Das ist bei diesem Rezept völlig normal.
  1. Teig gehen lassen: Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60–75 Minuten gehen lassen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat.
  1. Teig in die Backform geben: Eine Kastenform leicht einfetten. Den weichen Teig mithilfe eines Teigschabers in die Form geben und die Oberfläche vorsichtig glattstreichen. Nach Belieben mit zusätzlichen Sonnenblumenkernen, Leinsamen oder Sesam bestreuen.
  1. Zweite Gehzeit: Den Teig in der Form nochmals abgedeckt etwa 30–40 Minuten gehen lassen. Gegen Ende der Gehzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  1. Dinkel-Malzbrot backen: Das Brot auf mittlerer Schiene bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten backen. Wird die Oberfläche gegen Ende zu dunkel, kann sie locker mit Alufolie abgedeckt werden.
  1. Abkühlen lassen: Das fertige Brot aus dem Backofen nehmen, kurz in der Form stehen lassen und anschließend vorsichtig herauslösen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Dinkel-Malzbrot

⏱️ Zeit: ca. 2 Std. 45 Min.
🔥 Backen: 200 °C Ober-/Unterhitze, ca. 45 Min.
🍞 Ergibt: 1 Kastenbrot
Zutaten
350 g Dinkelmehl Type 630
150 g Dinkelvollkornmehl
10 g enzymaktives Backmalz
50 g Sonnenblumenkerne
15 g Leinsamen
15 g Sesam
15 g frische Hefe
1 TL Honig
10 g Salz
340 ml lauwarmes Wasser
20 g Olivenöl
optional: zusätzliche Saaten zum Bestreuen
Zubereitung
Hefe mit Honig in etwas lauwarmem Wasser auflösen und 5–10 Minuten stehen lassen.
Mehle, Backmalz, Salz und Saaten vermischen. Hefewasser, restliches Wasser und Olivenöl dazugeben und alles zu einem weichen Teig verkneten.
Abgedeckt 60–75 Minuten gehen lassen.
Teig in eine leicht gefettete Kastenform geben, Oberfläche glattstreichen und nach Belieben mit Saaten bestreuen.
Nochmals 30–40 Minuten abgedeckt gehen lassen. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Brot auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen.
Kurz in der Form abkühlen lassen, anschließend herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Backofen oder Airfryer – wo liegen die Unterschiede?

Das Dinkel-Malzbrot gelingt sowohl im Backofen als auch im Airfryer sehr gut. Geschmacklich liegen beide Varianten nah beieinander: Das Backmalz bleibt angenehm dezent, während die vielen Sonnenblumenkerne, Leinsamen und der Sesam dem Brot seinen kernigen Charakter geben. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Form, Größe und Krume. Das Backofenbrot wird in der Kastenform deutlich höher, während das kleinere Airfryerbrot flacher und kompakter ausfällt. Die Krume war bei beiden schön locker und weich, beim Airfryerbrot wirkte sie noch etwas weicher. Frisch gebacken hatten beide Brote eine knusprige Kruste.

Dinkel-Malzbrot aus dem Backofen

Im Backofen wird das Dinkel-Malzbrot bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten gebacken. Durch die größere Teigmenge und die Kastenform entsteht ein schönes, hohes Brot mit einer gleichmäßig gelockerten Krume. Die Kruste wird rundherum knusprig und bekommt durch das Backmalz und die Saaten eine appetitliche Bräunung. Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn du ein größeres Brot für mehrere Tage backen möchtest.

Dinkel-Malzbrot aus dem Airfryer

Für den Airfryer wird die Teigmenge entsprechend reduziert. Das Brot wird bei 170 °C etwa 30–35 Minuten gebacken und anschließend aus der Form genommen bzw. gewendet. Die Unterseite wird bei 150–160 °C weitere 8–12 Minuten fertig gebacken. Dadurch bekommt auch sie ausreichend Hitze und kann schön ausbacken. Das fertige Airfryerbrot ist kleiner und etwas flacher als die Backofenvariante, hat aber ebenfalls eine lockere, weiche Krume und eine knusprige Kruste. Gerade wenn du nur ein kleineres Brot benötigst, ist die Airfryer-Version eine praktische Alternative.

KriteriumBackofen-VersionAirfryer-Version
TeigmengeGrößer, für eine KastenformKleinere, angepasste Teigmenge
Backtemperatur200 °C Ober-/Unterhitze170 °C, anschließend 150–160 °C
Backzeitca. 45 Minutenca. 30–35 Min. + 8–12 Min. für die Unterseite
FormHoch und gleichmäßigKleiner und flacher
KrumeLocker und weichLocker und etwas weicher
KrusteKnusprigKnusprig
BräunungGleichmäßig goldbraunEtwas kräftiger gebräunt
GeschmackMild, kernig und dezent malzigMild, kernig und dezent malzig
SaatenViele Sonnenblumenkerne,
Leinsamen und Sesam
Viele Sonnenblumenkerne,
Leinsamen und Sesam
Besonders geeignet fürEin größeres Brot für mehrere TageEin kleineres Brot und kleinere Haushalte

Mein Fazit: Backofen oder Airfryer?

Beide Varianten des Dinkel-Malzbrots haben mich überzeugt. Das Backofenbrot wird größer und höher und bekommt eine schön lockere, weiche Krume. Es ist die passende Wahl, wenn du ein klassisches Kastenbrot backen möchtest und eine größere Menge benötigst.

Das Airfryerbrot ist kleiner und etwas flacher, steht dem Backofenbrot geschmacklich aber kaum nach. Auch hier wird die Krume schön locker und weich und die Kruste knusprig. Durch die kleinere Teigmenge eignet sich diese Variante besonders gut, wenn du nicht gleich ein großes Brot backen möchtest.

Geschmacklich bleibt das Backmalz bei beiden Varianten angenehm dezent im Hintergrund. Viel stärker fallen die vielen Sonnenblumenkerne, Leinsamen und der Sesam auf, die dem Brot seinen kernigen Charakter geben.

Mein persönlicher Favorit? Diesmal gibt es keinen eindeutigen Sieger. Beide Varianten sind gelungen – welche besser passt, hängt vor allem davon ab, ob du lieber ein großes Kastenbrot im Backofen oder ein kleineres Brot im Airfryer backen möchtest.

🥖Zwei Brote – ein Rezept: Dinkel-Malzbrot aus Backofen und Airfryer im direkten Vergleich

Hinweis: Beide Brote basieren auf demselben Rezept – nur die Backmethode verändert Form, Kruste und Optik.

Fazit – Dinkel-Malzbrot aus dem Backofen

Das Dinkel-Malzbrot aus dem Backofen hat mich rundum überzeugt. Die Krume ist schön locker und weich, während die Kruste frisch gebacken angenehm knusprig ist. Besonders gut gefällt mir die Kombination aus den vielen Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam – sie gibt dem milden Dinkelbrot einen wunderbar kernigen Charakter und sorgt bei jedem Bissen für etwas Biss.

Das enzymaktive Backmalz bleibt geschmacklich angenehm dezent im Hintergrund. Es macht das Brot nicht süß oder stark malzig, sondern ergänzt den Geschmack ganz unaufdringlich. Gerade wenn du Backmalz bisher noch nicht verwendet hast, ist dieses Rezept eine schöne Möglichkeit, es einmal auszuprobieren.

Auch der relativ weiche Teig ist unkompliziert, da er nicht zu einem Brotlaib geformt werden muss, sondern einfach in die Kastenform kommt. Nach etwa 45 Minuten im Backofen entsteht daraus ein schönes, hohes Kastenbrot, das sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Belägen passt.

Für mich ist das Dinkel-Malzbrot ein unkompliziertes, kerniges Alltagsbrot, das ich genauso wieder backen würde.

FAQ – Dinkel-Malzbrot aus dem Backofen

Was bewirkt Backmalz im Dinkel-Malzbrot?

Backmalz kann die Teigentwicklung, den Hefetrieb, die Bräunung und das Aroma des Brotes unterstützen. Für dieses Rezept habe ich enzymaktives Backmalz verwendet. Geschmacklich bleibt es angenehm dezent im Hintergrund und verleiht dem Brot keine starke oder süße Malznote.

Kann ich auch inaktives Backmalz verwenden?

Grundsätzlich ja, allerdings hat inaktives Backmalz eine andere Wirkung als enzymaktives Backmalz. Es wird vor allem für Farbe und Malzaroma eingesetzt, während enzymaktives Backmalz zusätzlich die Teigentwicklung beeinflusst. Da sich auch die empfohlenen Mengen unterscheiden können, solltest du dich immer an der Dosierempfehlung des jeweiligen Herstellers orientieren.

Warum ist der Teig für das Dinkel-Malzbrot so weich?

Der Teig enthält relativ viel Flüssigkeit und bleibt deshalb weich. Das ist bei diesem Rezept beabsichtigt. Du musst ihn nicht zu einem Brotlaib formen, sondern kannst ihn nach der ersten Gehzeit einfach mit einem Teigschaber in die gefettete Kastenform geben und die Oberfläche glattstreichen.

Kann ich die Saaten austauschen?

Ja. Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam können nach Geschmack angepasst oder teilweise durch andere Saaten ersetzt werden. Achte bei größeren Veränderungen jedoch darauf, dass manche Saaten unterschiedlich viel Flüssigkeit aufnehmen und sich dadurch die Teigkonsistenz verändern kann.

Kann ich für das Dinkel-Malzbrot Trockenhefe statt frischer Hefe verwenden?

Ja. Die 15 g frische Hefe kannst du durch etwa 5 g Trockenhefe ersetzen. Die Gehzeiten können sich etwas verändern, deshalb solltest du dich vor allem am Volumen des Teiges orientieren.

Wie bewahre ich das Dinkel-Malzbrot am besten auf?

Lass das Brot nach dem Backen zunächst vollständig auskühlen. Anschließend sollte es so aufbewahrt werden, dass es vor dem Austrocknen geschützt ist, aber nicht luftdicht eingeschlossen wird. Ein Brottopf eignet sich dafür beispielsweise gut.