
Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch und Saaten – einfach & lecker
Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch und Saaten
Dieses Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch wird wunderbar weich und saftig und bleibt durch die gekochten Kartoffeln lange frisch. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Leinsamen sorgen für etwas Biss und geben dem milden Brot einen herzhaften Geschmack. Die Buttermilch macht die Krume besonders angenehm und rundet das Aroma wunderbar ab.
Das Kartoffelbrot wird ganz unkompliziert in der Kastenform gebacken und eignet sich sowohl für herzhafte als auch für süße Beläge. Der weiche Teig muss vor dem Backen nicht eingeschnitten werden – beim Backen entwickelt das Brot ganz von selbst eine schöne, rustikale Kruste.
Was macht dieses Brot besonders?
Dieses Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch verbindet eine angenehm weiche und saftige Krume mit einer schön gebräunten Kruste. Die gekochten Kartoffeln bringen zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig und sorgen dafür, dass das Brot auch nach dem Auskühlen wunderbar weich bleibt. Die Buttermilch ergänzt die Kartoffeln mit ihrem mild-säuerlichen Aroma und macht das Brot besonders harmonisch. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen sorgen für etwas Biss und geben dem ansonsten milden Kartoffelbrot einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack.
Für wen ist dieses Brot geeignet?
Das Dinkel-Kartoffelbrot ist ideal für alle, die ein unkompliziertes, saftiges Kastenbrot für den Alltag suchen. Durch seinen milden Geschmack lässt es sich vielseitig belegen und passt sowohl zu herzhaftem Käse oder Aufstrichen als auch zu süßen Belägen. Besonders schön ist es für alle, die gerne mit Dinkel backen und ein Brot mögen, das nicht trocken oder zu kompakt wird. Auch wenn du bisher noch kein Kartoffelbrot gebacken hast, eignet sich dieses Rezept gut zum Ausprobieren, denn der weiche Teig wird direkt in der Kastenform gebacken und muss nicht aufwendig geformt werden.
Warum Kartoffeln und Buttermilch so gut zusammenpassen
Gekochte Kartoffeln sind eine wunderbare Zutat für Brotteig, denn ihre Stärke kann viel Feuchtigkeit binden. Dadurch bekommt das fertige Brot eine weiche, saftige Krume und bleibt länger angenehm frisch. Die Buttermilch bringt ebenfalls Feuchtigkeit mit und ergänzt die Kartoffeln durch ihre leichte Säure. Zusammen entsteht ein geschmeidiger Teig und ein mild-aromatisches Brot, bei dem die Saaten geschmacklich besonders schön zur Geltung kommen. Wichtig ist lediglich, die Buttermilch nach und nach zuzugeben, da Kartoffeln je nach Sorte und Zubereitung unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten können.
Zutaten – Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch
- 500 g Dinkelmehl Type 630
- 220 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht und vollständig abgekühlt
- 230–250 ml Buttermilch
- 5 g Trockenhefe
- 10 g Salz
- 1 TL Honig
- 20 g Olivenöl
- 30 g Kürbiskerne
- 20 g Sonnenblumenkerne
- 10 g geschrotete Leinsamen
Für die Oberfläche:
- 1–2 EL Kürbiskerne
- optional einige Sonnenblumenkerne
💡Hinweis zu den Kartoffeln
Für dieses Rezept eignen sich mehligkochende Kartoffeln besonders gut, da sie einen höheren Stärkeanteil haben und sich fein in den Brotteig einarbeiten lassen. Du kannst aber auch vorwiegend festkochende oder festkochende Kartoffeln verwenden. Da diese häufig etwas mehr Feuchtigkeit mitbringen, solltest du mit der Buttermilch vorsichtiger sein. Gib zunächst nur etwa 200–210 ml Buttermilch zum Teig und füge bei Bedarf nach und nach mehr hinzu. Der fertige Teig darf weich und leicht klebrig sein, sollte aber nicht fließen.
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🥣 Zubereitung – Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch
- Kartoffeln vorbereiten: Die mehligkochenden Kartoffeln weich kochen, anschließend pellen und vollständig abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einer Gabel gründlich zerdrücken, sodass möglichst keine größeren Stücke mehr vorhanden sind.
- Trockene Zutaten vermischen: Dinkelmehl, Trockenhefe, Salz und Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und geschrotete Leinsamen in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
- Teig zubereiten: Die zerdrückten Kartoffeln, Honig, Olivenöl und zunächst 230 ml Buttermilch zu den trockenen Zutaten geben. Alles etwa 7–8 Minuten zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig noch zu fest erscheint, nach und nach etwas von der restlichen Buttermilch hinzufügen. Der fertige Teig darf weich und leicht klebrig sein, sollte aber nicht fließen.

- Erste Gehzeit: Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60–75 Minuten gehen lassen. Er sollte in dieser Zeit sichtbar an Volumen zunehmen.

- Teig in die Backform geben: Eine Kastenform leicht einfetten. Den weichen Teig vorsichtig in die Form geben und die Oberfläche bei Bedarf mit leicht angefeuchteten Händen glattstreichen. Kürbiskerne und/oder Sonnenblumenkerne auf der Oberfläche verteilen und leicht andrücken. Anschließend abgedeckt noch einmal etwa 30–45 Minuten gehen lassen.

- Kartoffelbrot backen: Den Backofen rechtzeitig auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit kann die Kerntemperatur kontrolliert werden. Bei etwa 94–96 °C ist das Kartoffelbrot durchgebacken.
- Auskühlen lassen:Das fertige Brot aus dem Backofen nehmen, einige Minuten in der Form stehen lassen und anschließend vorsichtig herauslösen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch
⏱️ Zeit: ca. 2 Std. 30 Min.
🔥 Backen: 200 °C Ober-/Unterhitze · ca. 45 Min.
🍞 Ergibt: 1 Kastenbrot
Zutaten
500 g Dinkelmehl Type 630
220 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht und vollständig abgekühlt
230–250 ml Buttermilch
5 g Trockenhefe
10 g Salz
1 TL Honig
20 g Olivenöl
30 g Kürbiskerne
20 g Sonnenblumenkerne
10 g geschrotete Leinsamen
Für die Oberfläche:
1–2 EL Kürbiskerne
optional einige Sonnenblumenkerne
Zubereitung
500 g Dinkelmehl Type 630
220 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht und vollständig abgekühlt
230–250 ml Buttermilch
5 g Trockenhefe
10 g Salz
1 TL Honig
20 g Olivenöl
30 g Kürbiskerne
20 g Sonnenblumenkerne
10 g geschrotete Leinsamen
Für die Oberfläche:
1–2 EL Kürbiskerne
optional einige Sonnenblumenkerne
Backen
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Das Brot aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Backofen oder Airfryer – wo liegen die Unterschiede?
Das Dinkel-Kartoffelbrot gelingt sowohl im Backofen als auch im Airfryer wunderbar. Die Zutaten und der Charakter des Brotes sind ähnlich, durch die unterschiedliche Form und Hitzeverteilung entstehen aber sichtbare Unterschiede. Im Backofen wird das Brot in einer länglichen Kastenform gebacken und bekommt eine gleichmäßige, klassische Brotform. Im Airfryer fällt das Brot kompakter und rustikaler aus. Auch bei der Kruste zeigen sich Unterschiede, während die Krume bei beiden Varianten weich und locker wird.

Dinkel-Kartoffelbrot aus dem Backofen
Im Backofen entsteht ein großes, gleichmäßig geformtes Kastenbrot mit einer feinporigen und weichen Krume. Die Saaten verteilen sich schön im Brot und sorgen für etwas Biss. Durch die längliche Backform bekommt das Kartoffelbrot eine klassische Form und lässt sich später gut in gleichmäßige Scheiben schneiden. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze wird das Brot etwa 45 Minuten gebacken. Diese Variante eignet sich besonders, wenn du ein größeres Brot für mehrere Tage backen möchtest.

Dinkel-Kartoffelbrot aus dem Airfryer
Im Airfryer wird das Kartoffelbrot kleiner und kompakter, geht beim Backen aber trotzdem schön auf. Durch die stärkere Hitze von oben entwickelt es eine kräftig gebräunte Oberfläche, während die Seiten etwas heller bleiben. Die Krume wird ebenfalls weich und locker und zeigt teilweise etwas größere, unregelmäßigere Poren. Durch die kleinere Brotmenge eignet sich die Airfryer-Variante besonders gut, wenn du nicht gleich einen großen Laib backen möchtest oder den Backofen nicht einschalten willst.

Mein Fazit: Backofen oder Airfryer?
Beide Varianten des Dinkel-Kartoffelbrots haben mich überzeugt. Im Backofen entsteht ein größerer, klassisch geformter Kastenlaib mit einer gleichmäßigen Krume und rundum schön gebräunter Kruste. Wer gerne einen größeren Brotvorrat backt oder gleich mehrere Personen versorgen möchte, ist mit der Backofen-Version gut beraten.
Die Airfryer-Version ist kleiner und kompakter, wird aber ebenfalls schön locker und weich. Besonders praktisch ist sie, wenn nur eine kleinere Brotmenge benötigt wird oder der große Backofen ausgeschaltet bleiben soll. Durch die intensive Oberhitze bekommt das Brot eine etwas rustikalere Optik und eine kräftig gebräunte Oberfläche.
Mein Fazit: Geschmacklich funktionieren beide Backmethoden sehr gut. Welche Variante die bessere ist, hängt deshalb vor allem davon ab, wie viel Brot du backen möchtest und welches Gerät du bevorzugst. Für einen großen, gleichmäßig geformten Kastenlaib würde ich den Backofen wählen – für ein kleineres, unkompliziertes Kartoffelbrot ist der Airfryer eine tolle Alternative.

🥖Zwei Brote – ein Rezept: Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch im Vergleich: links die Backofen-Version aus der Kastenform, rechts die kompaktere Airfryer-Version.
Hinweis: Beide Brote basieren auf demselben Rezept – nur die Backmethode verändert Form, Kruste und Optik.
👉Du nutzt eine Heißluftfritteuse? Hier gehts zur Airfryer-Version
Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, findest du hier alle weiteren Brotrezepte – sortiert nach Backofen und Airfryer:
Fazit – Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch und Saaten
Dieses Dinkel-Kartoffelbrot ist ein unkompliziertes Kastenbrot mit einer weichen Krume und einem mild-aromatischen Geschmack. Die gekochten Kartoffeln und die Buttermilch ergänzen sich wunderbar, während Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen für etwas Biss und eine leicht nussige Note sorgen.
Der weiche Teig lässt sich einfach zubereiten und muss vor dem Backen nicht eingeschnitten werden. In der Kastenform bekommt das Brot eine schöne gleichmäßige Form und eignet sich dadurch besonders gut zum Schneiden und Belegen.
Für mich ist dieses Kartoffelbrot ein schönes, herzhaftes Alltagsbrot, das sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Belägen passt. Wer gerne mit Dinkel backt und weiche, kernige Brote mag, sollte diese Variante unbedingt einmal ausprobieren.
FAQ – Häufige Fragen zum Dinkel-Kartoffelbrot mit Buttermilch (Backofen-Version)
Welche Kartoffeln eignen sich am besten für Kartoffelbrot?
Am besten eignen sich mehligkochende Kartoffeln. Sie enthalten viel Stärke, lassen sich nach dem Kochen fein zerdrücken und verbinden sich gut mit dem Brotteig. Vorwiegend festkochende oder festkochende Kartoffeln können ebenfalls verwendet werden. In diesem Fall solltest du zunächst etwas weniger Buttermilch zugeben und die Teigkonsistenz beobachten.
Kann ich Kartoffeln vom Vortag verwenden?
Ja, Kartoffeln vom Vortag eignen sich sehr gut für Kartoffelbrot. Vor der Verarbeitung fein zerdrücken oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Sehr kalte Kartoffeln solltest du vor der Teigzubereitung etwas temperieren lassen.
Warum wird die Buttermilch nicht komplett auf einmal zugegeben?
Kartoffeln können je nach Sorte und Zubereitung unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten. Deshalb werden zunächst 230 ml Buttermilch verwendet. Ist der Teig noch zu fest, kannst du nach und nach weitere Buttermilch hinzufügen. Der Teig soll weich und leicht klebrig sein, aber nicht fließen.
Muss der weiche Teig eingeschnitten werden?
Nein. Dieses Kartoffelbrot muss vor dem Backen nicht eingeschnitten werden. Der weiche Teig geht in der Kastenform auf und kann beim Backen ganz natürlich aufreißen. Dadurch entsteht eine schöne rustikale Oberfläche.
Kann ich andere Saaten und Kerne verwenden?
Ja. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen lassen sich problemlos austauschen oder anders kombinieren. Geeignet sind beispielsweise Sesam oder andere Saaten, die du gerne im Brot verwendest. Dabei sollte die Gesamtmenge ungefähr beibehalten werden.
Kann ich die Buttermilch ersetzen?
Falls keine Buttermilch vorhanden ist, kann beispielsweise Kefir eine Alternative sein. Da Konsistenz und Flüssigkeitsgehalt unterschiedlich sein können, solltest du auch hier zunächst etwas weniger verwenden und bei Bedarf nachgießen.
Woran erkenne ich, dass das Kartoffelbrot fertig gebacken ist?
Am zuverlässigsten lässt sich das mit einem Küchenthermometer feststellen. Das Brot sollte im Inneren eine Kerntemperatur von etwa 94–96 °C erreicht haben. Anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.
